Utopie-Sommer 2021 - Denken ohne Grenzen: Wirtschaftswachstum als Klimaretter!
Gastgeber: Fast Forwork und ZNHOCH3, Initiator: Leuphana Universität
Der
ZNHOCH3
in Kooperation mit
Fast Forwork eG iG
und weitere 120 Camps in Deutschland sind der Einladung der
Leuphana-Universität
gefolgt, am Utopie-Sommer 2021 teilzunehmen. Neben Teilnehmer*innen von den beiden Gastgebern haben wir auch freie Plätze an Interessierte vergeben.
Unsere Aufgabe war es, zu einzelnen Themen utopisch zu denken und die Welt der Zukunft zu gestalten. In unserem zweitägigen Camp haben wir das Hauptthema #utopischwachsen entwickelt. Dabei haben wir uns im Wuppertaler CoWorking-Space mit folgenden Leitfragen beschäftigt:
Wirtschaftswachstum als Klimaretter?
In ihrem Buch „ÖKOnomie: So retten führende Unternehmensaktivist:innen unsere Zukunft“ stellen Jule und Lukas Bosch sich diese Frage:
- „Was wäre, wenn Wirtschaft unseren Planeten nicht ausbeuten, sondern über das eigene Wachstum Ökosysteme zum Wachsen bringen würde?“
- Was wäre, wenn Unternehmen und Organisationen in einem kontinuierlichen Wissensaustausch umsetzbare Lösungen und Ziele gemeinsam entwickeln würden?
- Wie sähen solche Visionen, Ziele und Maßnahmen aus?
- Und wie ist die Gesellschaft an dieser Entwicklung beteiligt?
Grenzenlos denken, ist schwerer als man denkt
Am ersten Tag haben wir uns damit beschäftigt, groß und grenzenlos zu denken. Es fällt schwer, ein Bild für die Zukunft zu malen, da man immer ein "WENN" und "ABER" im Kopf hat. Beispielsweise wurde das Bild von grünen und autofreien Autostädten gezeichnet. Aber wie sollen die Menschen dorthin kommen und wie liefert man Waren an, waren Fragestellungen die direkt hinterherkamen. In einer Welt der Grenzen, ist es uns zuerst schwer gefallen, grenzenlos zu denken.
Mit einem "creativewalk around the table" sprudelten die Ideen und einzelne Impulse weiteten die Hirnwindungen der Teilnehmer*innen zu Denkanstößen und brachten tolle neue Aspekte in die Diskussion. Die Clusterung der Themen brachte die Erkenntnis, dass wir den Weg in eine glorreiche Zukunft gezeichnet hatten, aber die Utopie noch zu verschwommen war. #Playmobil und #Lego halfen, einzelne Bilder konkreter werden zu lassen.
Intensive Gruppendiskussion bringt Ergebnisse
Am zweiten Tag haben wir sehr lange über die Ergebnisse des ersten Tages diskutiert und sie mit konkreten Beispielen aus der Unternehmenspraxis und dem privaten Erleben unterlegt.
Austausch mit weiteren Camps
Die Grundlage der Überlegungen, die Utopie und die Erkenntnisse wurden schriftlich festgehalten und ein weiteres Camp zwecks Meinungsaustausch und Platzierung weitere Fragen zur Diskussion gebracht. Unser Partner waren Vertreter*innen der Heinz-Sielmann-Stiftung, die das Thema Artenvielfalt/Biodiversität
in die Utopie gebracht haben.
Anekdötchen: Die "Erfahreneren" unter uns hatten tolle Erinnerungen an den prominenten Tierfilmer, die teilweise ins Schwärmen ausarteten. Die Jüngeren hingegen mussten sich erst einmal erklären lassen, wer diese Person war. Gut, dass im Camp sonst keine Generationsunterschiede herrschten und von Beginn an keine Berührungsängste zu spüren waren.
Anekdötchen: Die "Erfahreneren" unter uns hatten tolle Erinnerungen an den prominenten Tierfilmer, die teilweise ins Schwärmen ausarteten. Die Jüngeren hingegen mussten sich erst einmal erklären lassen, wer diese Person war. Gut, dass im Camp sonst keine Generationsunterschiede herrschten und von Beginn an keine Berührungsängste zu spüren waren.
Zum Schluss wurde noch ein Teilnehmer aus dem Basis-Camp der Leuphana-Universität per Videocall hinzugeschaltet, der die Utopie des Wohlstandsbegriffes vorstellte. Demnach definiert sich Wohlstand nicht über Eigentum, sondern über das Teilen (Sharing) miteinander. Eine Welt ohne Geld hatte man kurz andiskutiert, war aber zu weitreichend für eine Utopie.
Erkenntnis
Die letzte Aufgabe bestand darin, die Utopie zu verschriftlichen. Wir haben uns entschlossen, aus der Utopie die Vergangenheit zu betrachten und wie es zur Verwirklichung gekommen ist:
UTOPIE
Wirtschaftswachstum als Klimaretter!
Kennt ihr noch das ehemalige Kennzahlensystem unserer Wirtschaftselite?
Damals sind wir Kennzahlen und Schlagworten wie z.B. Shareholder Value, BIP und EBIT hinterher gejagt.
Dies hat maßgeblich zur Vernichtung von natürlichen Ressourcen wie z.B. der Artenvielfalt beigetragen und zur sozialer Ungleichheit geführt.
Damals haben 1% der Menschheit 90% des Geldes besessen.
Der Utopiesommer 2021 stellte eine Zäsur im ökonomischen Handeln und Denken dar.
Daraus hat sich ein komplett neues Wertesystem entwickelt, welches sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat.
Im Wuppertaler Camp wurde die Idee entwickelt, dass Unternehmen der Gesellschaft mehr geben als ihr Ressourcen zu entziehen.
Erinnert ihr Euch noch an den kontinuierlichen Wissensaustausch auf Augenhöhe zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren?
Insbesondere durch Best Practice haben wir es geschafft qualitatives Wachstum in Form von Lebensqualität zu etablieren.
Wir haben es nun endlich geschafft den Spieß umzudrehen: Wirtschaftswachstum, was in der Vergangenheit als größter Klimakiller galt, rettet nun unsere Lebensgrundlage!
So sind zum Beispiel Beton und Glas durch die Bepflanzung von großen Gebäudeflächen nicht nur klimaneutral gestellt worden, sondern zeigen sich in der langfristigen Gesamtrechnung mit einer positiven CO2 Bilanz und verbessern zugleich, nachgewiesen durch zahlreiche Studien, die Lebenszufriedenheit der Bewohner*innen.
Das neugestaltete Bildungssystem wurde vor allem geprägt von Eigeninitiative der Lernenden und legte besonderen Wert auf den Einklang von Mensch und Natur.
Der internationale akzeptierte Zufriedenheitsindex wurde in Wuppertal geboren und durch den Utopie-Sommer 2021 in alle Welt getragen.
Dankeschön
- Danke an die Teilnehmer*innen Swanhild, Susanne, Judith, Alexandra, Pia, Thomas, Mark, Marco, Nico und Stephan
- Danke an Leuphana für die Veranstaltung und die Möglichkeit, utopisch zu denken und zu gestalten: www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz.html
- Danke Nico Henkels für die gute Organisation und die tollen Räumlichkeiten im CoworkingSpace des Pasche-Hauses: www.fastfor.work
- Danke an Nina Paas für die tollen Fotos:
www.ninapaas.com
(Mehr Impressionen auf unserer LinkedIn-Seite unter www.linkedin.com/company/znhoch3)
Ergebnisse aller Utopie-Camps
Die Ergebnisse aller Utopie-Camps findet ihr unter
https://utopie-konferenz.kumu.io/ergebnisse-2021

Die zweite „digitale Mittagspause“ des Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³) brachte erneut die Teilnehmer*innen des Netzwerks zusammen 💻🥗 Im Fokus stand diesmal die „Science Based Targets Initiative (SBTi) mit Fokus auf das Supplier Engagement“. Sie unterstützt weltweit Unternehmen und Finanzinstitute dabei, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten. Dafür entwickelt sie Standards, Tools und Leitlinien, die es ermöglichen, glaubwürdige und wissenschaftlich fundierte Klimaziele zu setzen und umzusetzen. Als erstes Unternehmen der Malwerkzeug-Branche verfügt die Storch-Ciret Group , Teilnehmerin des ZN³, seit Oktober 2025 über SBTi-validierte Klimaziele. In einem 15-minütigen Impuls gab Nils-Philip Schülke von Storch Ciret Einblicke in den Weg zur Validierung. Das Ziel ist klar definiert: Net-Zero bis spätestens 2050. In der anschließenden Diskussion wurden auch Herausforderungen bei der Umsetzung von SBTi deutlich. Dabei kamen folgende Fragen auf: · Hilft die SBTi wirklich oder ist sie nur eine weitere Abfrage an Lieferanten? · Wie können beide Seiten erfolgreich mitgenommen werden und wie kann man den Lieferanten unterstützen? · Wie kann man die Vergleichbarkeit von CO₂-Daten verbessern, wenn die Erhebungsansätze variieren? Wir freuen uns auf die nächste „digitale Mittagspause“ am 22.06.2026 von 12:00 bis 12:30 Uhr zum Thema „Erste Schritte zum EcoVadis Rating“ 🩵🧡 Was ist die digitale Mittagspause? 👉🏻 Das Format bietet Raum für einen kurzen und regelmäßigen Austausch, unkompliziert online und besonders attraktiv für alle Netzwerkteilnehmer*innen, gerade bei längeren Anfahrtswegen oder einem knappen Zeitbudget. Einmal im Monat treffen wir uns von 12:00 bis 12:30 Uhr, mit einem rund zehnminütigen Impuls aus dem Netzwerk sowie anschließendem Austausch, Fragen und Diskussion.

Beim zweiten Nachhaltigkeits-Unternehmens-Stammtisch des Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³) drehten sich die Gespräche quer durch die unterschiedlichsten nachhaltigen Themengebiete von E‑Mobilität über KI und Energiethemen bis hin zur Intranetseite für Nachhaltigkeit und ersten Ideen für das 10‑jährige ZN³-Jubiläum. 👉🏻 Einige unserer Ergebnisse und Learnings aus zwei intensiven Stunden: · E‑Mobilität braucht Commitment und Menschen, die sie aktiv vorantreiben. Ängste ernst nehmen, Neues ausprobieren lassen und gemeinsam lernen: genau darum ging es im Austausch. · Energie sparen lohnt sich doppelt: schont die Umwelt und reduziert Kosten · KI ist praktisch, aber verbraucht Strom und erzeugt CO2 · Insbesondere interne Nachhaltigkeitskommunikation braucht Transparenz und Beteiligung · Die Vorfreude auf unser Jubiläumsjahr 2027 steigt und wir entwickeln stetig neue Ideen Was auffällt? Wir kamen von einem Thema zum nächsten und der Gesprächsstoff ging nicht aus. Wir sind gespannt, welche Themen und Impulse wir beim nächsten Stammtisch am 09.06.2026 mit nehmen werden. 🧡🩵

In der vergangenen Woche war der Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³) gleich doppelt beim Fachtag „Zukunftskompetenz – Berufliche Bildung in der Transformation“ vertreten: 👉🏻 Stephan Bongwald von der BarmeniaGothaer brachte sich als Nachhaltigkeitsbeauftragter und als ein Vertreter unseres Netzwerks sowohl in der Podiumsdiskussion als auch am „Markt der Möglichkeiten“ ein. In der Podiumsdiskussion „BBNE zwischen Anspruch und Realität" vertrat Stephan als Nachhaltigkeitsbeauftragter der BarmeniaGothaer AG die Perspektive eines großen Unternehmens, das Nachhaltigkeit nicht nur strategisch denkt, sondern auch in die betriebliche Praxis bringt. Er machte deutlich, wie herausfordernd es ist, Nachhaltigkeitsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verankern und trotzdem den Menschen dabei nicht aus dem Blick zu verlieren. Sein klares Statement: „Das Wissen muss in die Unternehmen rein!" 👉🏻 Wie schaffen wir lernfreundliche Arbeitswelten? 👉🏻 Sind unsere Prüfungsformate noch zeitgemäß? 👉🏻Wie gelingt Lernen durch praktisches Handeln? Diese Fragen wurden offen diskutiert und zeigen: Transformation braucht nicht nur Strategien, sondern vor allem Zeit, Haltung und kulturellen Wandel. Am Markt der Möglichkeiten nahm der ZN³ dann mit einem gemeinsamen Stand von Neue Effizienz und Wirtschaftsförderung Wuppertal , beide ebenfalls Teilnehmer des ZN³, teil. Genau das hat es ausgemacht: Austausch, konkrete Ansätze und Vernetzung auf Augenhöhe, wie wir es aus dem ZN³ kennen und schätzen. 🧡🩵 Stephan Bongwald dazu: „Mir ist wichtig, dass wir als Netzwerk kostenlos Wissen von Unternehmen und Institutionen in die Betriebe vermitteln, um das Nachhaltigkeitsmanagement gemeinsam weiterzuentwickeln. Genau das haben wir an diesem Tag gelebt." Amanda Steinborn von der Neuen Effizienz zum Netzwerk: „Die Möglichkeit sich unter Gleichgesinnten über Herausforderungen, aber auch Chancen für den Bereich Nachhaltigkeit auszutauschen, erhöht die eigene Reflexionsfähigkeit. Das Netzwerk trägt auf diese Weise sowohl zur eigenen Kompetenzförderung, als auch zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei.“ Das Event fand im Rahmen des Projekts BBNE Lobby statt und wurde von der Neuen Effizienz organisiert. Danke an Ronja Sturm und die Kolleg*innen für eure tolle Organisation. 🧡🩵

Nachdem der Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 bereits den Nachhaltigkeitsstammtisch als neues Format vorstellen durfte, freuen wir uns nun umso mehr, ein weiteres Angebot zu präsentieren: die digitale Mittagspause 🥗💻 👉🏻 Das Format bietet Raum für einen kurzen, aber regelmäßigen Austausch – ganz unkompliziert online und damit besonders attraktiv für alle Netzwerkteilnehmer*innen, gerade wenn die Anfahrten zu den Netzwerktreffen länger sind oder die Zeit knapp ist. An der ersten digitalen Mittagspause nahmen 20 Teilnehmer*innen aus dem Netzwerk teil, ein gelungener Auftakt für das neue Format. Einmal im Monat treffen wir uns von 12:00 bis 12:30 Uhr mit einem rund zehnminütigen Impuls aus dem Netzwerk und anschließendem Austausch, Fragen und Diskussionen. 🚗📱Das Thema der ersten digitalen Mittagspause: bergisch.move. Die App wurde von Jochen Stiebel von der Neue Effizienz vorgestellt. bergisch.move ist eine regionale Mitfahrcommunity für tägliche Pendelstrecken im Bergischen Städtedreieck. Sie bringt Menschen mit ähnlichen Wegen zusammen und ermöglicht flexible Fahrgemeinschaften. Weitere Infos unter: https://lnkd.in/eyrgJGgp 🫱🏻🫲🏻 Mit KNIPEX gehört auch eines unserer Netzwerkteilnehmerunternehmen zu den ersten, die sich aktiv an bergisch.move beteiligen und ihren Mitarbeiter*innen die Nutzung der Plattform ermöglichen. Von den ersten Erfahrungen, den Vorteilen und Co berichtete Barbara Meimeth von KNIPEX. Vielen Dank an Natascha Baumhauer von Vebego für die erneute tolle Organisation.

Vergangenen Dienstag fand im Hutmacher unser erster Nachhaltigkeitsstammtisch statt – und es war ein rundum gelungener Abend. 🩵🧡 In der sehr charmanten Atmosphäre des Hutmachers haben wir uns zunächst um einen großen runden Tisch versammelt. Der Austausch entwickelte sich ganz organisch: zwischen gemeinsamen Diskussionsrunden, einer kurzen Vorstellungsrunde und vielen bilateralen Gesprächen. In der zweiten Hälfte des Abends haben wir dann gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen draußen auf der Terrasse genossen. Inhaltlich war die Bandbreite groß – von individuellen Aufgaben und Herausforderungen in den Unternehmen (z. B. Nachhaltigkeitsberichterstattung nach unterschiedlichen Standards und Treiber von Nachhaltigkeit) bis hin zu lokalen Initiativen wie dem Solar Decathlon, Abpflastern Wuppertal oder der Mitfahrplattform bergisch.move. Ein wirklich schöner, offener Austausch. Vielen Dank an Natascha Baumhauer für die Organisation. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! 🧡🩵 Malte Reiter, Ina Twardowski, Michael Immecke, Stephan Bongwald, Kerstin Häusler, Marita Kocharyan, Maren Simon, Paulina Leona Saurer ❗ Herzlich willkommen sind alle Teilnehmer*innen des ZN³ sowie alle nachhaltig Interessierten – auch über das Netzwerk hinaus. 📆Nächster Stammtisch: 12.05.2026 ⌚Uhrzeit? Von 18.00-20.00 Uhr 📍Wo? Hutmacher (Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal) 📌 Weiterer Termin (immer der zweite Dienstag im Monat): • 09.06.2026 🕕 jeweils 18:00–20:00 Uhr ℹ️ Bei Interesse meldet euch gerne unter: hallo@znh3.de
Jennifer Träptau und Charlotte Suttmeyer vom Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E Gruppe) haben den Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³) beim 2. Nachhaltigkeitskongress der CBS University of Applied Sciences in Solingen vertreten. 🌱 Zahlreiche Nachhaltigkeitsinteressierte aus unterschiedlichsten Branchen kamen zusammen und machten den Austausch besonders spannend. Das vielfältige Programm reichte von kurzen Einblicken in aktuelle Nachhaltigkeitsprojekte verschiedener Unternehmen und Initiativen über interaktive Workshops zu Klima, Kreislaufwirtschaft und Transformation bis hin zu einer intensiven Paneldiskussion zum Thema nachhaltige Lieferketten. Auch Teilnehmer*innen des ZN³ – Stadt Solingen , Neue Effizienz , Circular Valley und item Industrietechnik GmbH – waren mit spannenden Impulsen und auf der vielfältigen Ausstellung auf dem Kongress vertreten. Danke an die CBS und Wulf-Peter Schmidt für den tollen Kongress und die Möglichkeit, Teil dieses inspirierenden Austauschs zu sein! 🧡🩵

Brauchen wir einen eigenen Stand auf der Circular Valley Convention? Wer kann uns dort vertreten? Und wie zeigen wir eigentlich, dass Nachhaltigkeit im Bergischen längst gelebt wird? Mit diesen Fragen sind wir in die Vorbereitung der diesjährigen Circular Valley Convention gestartet. 👉 Schnell wurde klar: Es geht gar nicht nur um einen Stand. Es geht darum, sichtbar zu machen, was im bergischen Städtedreieck längst passiert. Denn zahlreiche Unternehmen aus der Region setzen sich intensiv mit Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Kreislaufwirtschaft auseinander und engagieren sich genau deshalb im Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³). Und das Netzwerk vertreten? Das kann bei uns eigentlich jede*r im Netzwerk. Denn alle wissen, warum sie am Netzwerk teilnehmen und was sie am Netzwerk haben. 🤝 Unsere Lösung? Präsenz zeigen. Gemeinsam. Statt eines eigenen Standes haben wir uns bewusst dazu entschieden, den Banner von ZN³ am Stand der Wirtschaftsförderung Wuppertal zu platzieren. So diente das Banner immer wieder als Gesprächsanstoß. Neugierige Blicke und Fragen, was sich hinter dem Netzwerk verbirgt, konnten direkt beantwortet werden. Entweder mit einem Blick hinter das Banner, wo am Local Life Automaten regionale Produkte aus der Region auf Knopfdruck zur Verfügung standen oder im Gespräch mit den Partner*innen am Stand. Dort waren mit dem Gebäudemanagement Wuppertal, Neue Effizienz und Local Life gleich mehrere Akteur*innen vertreten, die selbst Teil des Netzwerks sind. 👉 Eigentlich hätte unser Banner ständig den Standort wechseln müssen, denn die Zahl der vertretenen Teilnehmer*innen des ZN³ auf der Convention war beeindruckend. An vielen Stellen wurde deutlich: Im Bergischen wird Nachhaltigkeit nicht nur gedacht, sondern gemacht. Ein besonderer Moment war schließlich das (Teil-)Gruppenfoto: ein sichtbares Zeichen für die Stärke und Vielfalt unseres Netzwerks. 👉 Unser Fazit: Wir brauchen nicht zwingend einen eigenen Stand, um sichtbar zu sein. Denn ZN³ ist da präsent, wo engagierte Unternehmen mit Vertreter*innen aus unserem Netzwerk in der Region Nachhaltigkeit voranbringen. Eure Theresa Schnepp von der WiFö Wuppertal und dem ZN³ 🩵🧡

🦸♀️ Sustainability Superpowers – wenn Netzwerk zur echten Zusammenarbeit wird Rund 40 Teilnehmer*innen des Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 (ZN³) aus Bergischen Unternehmen und Organisation kamen am 13. März beim Netzwerktreffen von Daria Schneider – CIRKULÆR im Studio One Coworking GmbH in Wuppertal zusammen, um nachhaltige Transformation gemeinsam neu zu denken. Statt klassischem Networking stand diesmal ein anderes Ziel im Fokus: 👉 Kompetenzen sichtbar machen 👉 Herausforderungen teilen 👉 passende Partner finden Ein besonderes Highlight war das interaktive „Superpower Speed-Dating“, bei dem gezielt Stärken und Bedarfe gematcht wurden – mit ersten konkreten Ansätzen für Kooperationen direkt vor Ort. Dabei wurde vor allem eines deutlich: Der Bedarf nach Austausch auf Augenhöhe und konkreter Zusammenarbeit ist groß. Neues aus dem Netzwerk: Neben dem kreativen Austausch gab es auch News aus den einzelnen Arbeitskreisen: · Die Planungen für das Jubiläumsjahr 2027 laufen bereits · Der ZN³ lädt ab April jeden zweiten Dienstag zum Stammtisch ein. Der erste Termin ist am 14. April 2026. Zusätzlich wird es eine digitale Mittagspause zum Austausch geben Weitere Impulse: · Christian Engels von Paul Schulten GmbH & Co. KG stellte mit „Nachhaltigkeit erleben“ eine Bildungsinitiative vor, in der Schüler*innen und Azubis über eine Woche hinweg praxisnah verschiedene Facetten nachhaltigen Handelns kennenlernen · Jochen Stiebel von der Neue Effizienz präsentierte „Bergisch Move“, eine neue digitale Mitfahrzentrale, die nachhaltige Mobilität in der Region durch intelligente Vernetzung stärkt Zusätzlich durften wir herzlich Marvin Cramer stellvertretend für die pbc2 GmbH als neuen Teilnehmer im Netzwerk begrüßen. Wir freuen uns schon auf das nächste Netzwerktreffen bei Bayer am 29. Juni 2026. Weitere Termine und Kontaktmöglichkeiten sind auf unserer Homepage zu finden: https://www.znhoch3.de/ Bilder: Malte Reiter

🤝 Eine spontane Idee wird zur gemeinsamen Aktion Als Heike Topole uns beim Netzwerktreffen fragte, ob wir uns mit einem Basteltisch für Kinder beteiligen möchten, mussten wir nicht lange nachdenken. „Ein Bastelnachmittag zugunsten von Kindertal?“ – Das reicht, wir sind dabei, sagte Stephan Bongwald von der BarmeniaGothaer, einer der Hauptorganisatoren des Netzwerks. Schnell waren auch Ruth Mörschel von der Stadt Wuppertal und Theresa Schnepp von der Wirtschaftsförderung Wuppertal begeistert. Und als Theresa vom Steinway-Flügel im Mendelssohn-Saal erfuhr, sagte sie nicht nur zu – sie bot spontan auch musikalische Unterstützung an. 🎹✨ Auch Ljubitza Happe, die an diesem Tag der Anfrage als Schnuppergast beim Netzwerktreffen dabei war, ließ sich sofort anstecken und brachte gleich RIEDEL Communications als Sponsor für Bastelmaterialien ein. So viel Spontanität und Energie hat natürlich auch die Stadthalle gefreut – seit Jahren engagiertes Mitglied in unserem Netzwerk. 🎨 Ein Nachmittag voller Kreativität & strahlender Kinderaugen Rund 130 Kinder haben an acht verschiedenen Stationen gebastelt, gemalt und ihre eigenen kleinen Kunstwerke erschaffen. Und natürlich durfte ein Highlight nicht fehlen: die große Tombola, bei der es noch ein bisschen mehr zu gewinnen gab. 🎁 Der gesamte Reinerlös geht an Kindertal e.V., eine Initiative, die Wuppertaler Kinder unbürokratisch unterstützt. Große Unterstützer der karitativen Weihnachtsaktion sind auch die CULINARIA Gastronomiebetriebsgesellschaft mbh und Radio Wuppertal. ✨ Ein Nachmittag, der nachwirkt Die positive Energie der Kinder, das gemeinsame Lachen, die Kreativität – all das hat diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht. Wir nehmen viele schöne Momente mit und freuen uns schon heute auf weitere gemeinsame Aktionen. 💙 Verantwortung | Haltung | MACHEN Genau dafür steht ZNHOCH3 – und dieser Nachmittag hat es einmal mehr gezeigt.
Am 12.11.2025 lud die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal die Teilnehmer*innen des Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3 zu einem weiteren Netzwerktreffen ein. Wir erhielten spannende Einblicke in die nachhaltige Abfallwirtschaft und nachhaltige Projekte der AWG! ♻️ Die Teilnehmer*innen wurden von Alexander Depperschmidt und Diana Boiko in Empfang genommen und mit Sicherheitskleidung ausgestattet. Nach dem Eintreffen und ersten Netzwerken starteten wir mit interessanten Betriebsbesichtigungen: Es konnten entweder die Thermische Abfallbehandlungsanlage (TAB) oder die Rostascheaufbereitung (WVW) erkundet werden. Ein gemeinsames Gruppenfoto auf der 50 Meter hohen Aussichtsplattform rundete diesen Auftakt ab. Im Anschluss stellten die Gastgeber*innen gemeinsam mit ihren Kolleg*innen Wolfgang Krause, Sebastian Multermann und Nicole Neukirchen die verschiedenen Bereiche der AWG und deren Nachhaltigkeitsprojekte vor. Zu diesen zählen unter anderem: - Der Ausbau der Fernwärme (2018) und die Stilllegung des Kohlekraftwerks Elberfeld, - Die Bodenrecyclinganlage (BRA), ein Gemeinschaftsprojekt mit der WSW, das zur Wiederverwendung unbelasteter Böden beiträgt, - Die erfolgreiche Einführung von EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) für mehr Transparenz und strukturierte Umweltleistungen. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung der Bildungsinitiative der AWG durch Sarah Höttges und Jennifer Czogalla für Kitas und Grundschulen: Mit kreativen Konzepten zu Mülltrennung, Müllvermeidung und Alltagsverantwortung werden schon die Jüngsten für Nachhaltigkeit sensibilisiert. Neues aus dem Kreis - Der Arbeitskreis „Klimaneutralität“ wird reaktiviert. In diesem sollen unter anderem Themen diskutiert werden wie der Transitionsplan und Greenwashing - Barbara Meimeth und Theresa Schnepp informierten den ZN³ über das Projekt „Bergische Mitfahrgelegenheit“, das sich an Unternehmen und Bürger*innen im Städtedreieck richtet - Amanda Steinborn und Ronja Sturm wiesen zudem auf den Fachtag „Zukunftskompetenzen – Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung“ am 28. April 2026 hin. Unternehmen und Bildungseinrichtungen sind eingeladen, sich zu beteiligen Zum Abschluss blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte.

